Fallstudie

HeidelbergCement:

HeidelbergCement nutzt Kommunikations- und Security-Dienstleistungen von BT

Unternehmen

Als Weltmarktführer im Zuschlagstoffbereich (Sand und Kies) und mit führenden Positionen in Zement, Beton und weiteren nachgelagerten Aktivitäten ist die HeidelbergCement AG einer der größten Baustoffhersteller weltweit. Rund 55.000 Mitarbeiter an mehr als 2.500 Standorten erwirtschafteten 2010 einen Umsatz von 11,8 Milliarden Euro.

Das globale IP-Netz von BT ermöglicht uns die Vereinheitlichung unserer internationalen ICT-Infrastruktur und sorgt damit für schlankere Prozesse und einen einheitlichen, effizienten Netzbetrieb.“ 
- Tony Wright, Head of Global Infrastructure, bei HeidelbergCement

Anforderung

Die Zusammenarbeit von HeidelbergCement mit BT startete bereits im Jahr 1999 mit der Migration der Festnetztelefonie. 2005 folgte dann nach einem internationalen Ausschreibungsprozess die Vergabe des europäischen Datennetzes an BT mit der Anforderung, eine nahtlose Integration der gesamten IT-Infrastruktur aller Unternehmen der HeidelbergCement-Gruppe zu schaffen. Dabei sollten alle IT-Services über zentrale Rechenzentren, die die Kernapplikationen der HeidelbergCement beherbergen, bereitgestellt werden. Ziel war es, die gesamten Datendienste auf eine zukunftsfähige Basis zu stellen, die mit allen weiteren Veränderungen des Unternehmens mitwachsen kann.

Das internationale IP Connect MPLS-Netz von BT spielte in diesen Plänen zur Rechenzentrumskonsolidierung und Virtualisierung der IT-Dienstleistungen eine zentrale Rolle, da darüber eine große Bandbreite von Applikationen zuverlässig und zentral bereitgestellt werden sollte: von der SAP-basierten Prozessvereinheitlichung, zunehmend ausgebauten Business Intelligence- Applikationen bis hin zu Videoconferencing.

Lösung

Der Aufbau des Netzes für HeidelbergCement erfolgt seit Ende 2005 sukzessive und schnell: 2008 hatte BT bereits rund 850 Standorte mit unterschiedlichen Verbindungsarten an sein MPLS-Netz angebunden. Drei Jahre später sind es über 1.000 Standorte in 38 Ländern in der gesamten EMEA-Region, die BT für HeidelbergCement miteinander verbindet. BT arbeitet dazu auch immer wieder vor Ort mit nationalen Carriern zusammen, um deren regionale Vorteile zu nutzen. Wie schnell BT die Standort-Implementierungen vorantreibt, zeigt ein Blick auf England. Hier konnte BT in nur sechs Monaten über 3.500 IT User an 310 Standorten im MPLS-Netzwerk zusammenbringen und damit die Grundlage für eine weitere Rechenzentrumskonsolidierung schaffen.

Das einheitliche Kommunikationsnetz, das BT für HeidelbergCement aufbaut, ist ein wichtiger Baustein in der IT-Strategie des Konzerns: Alle Mitarbeiter erhalten auf Basis dieses MPLS-Netzes von BT einen zuverlässigen Zugang zu den IT-Applikationen, die in zentralen Rechenzentren für die gesamte HeidelbergCement-Gruppe gehostet werden. Neben klassischen Leased Lines sind auch Ethernet-, DSL-, Richtfunk-sowie Satellitenanbindungen im Einsatz. Selbst entlegenste Standorte in Afrika konnten so in das Firmennetz der Gruppe integriert werden.

BT sorgt über die Bereitstellung des MPLS-basierten Datennetzes hinaus auch für den Zugang ins öffentliche Internet und überwacht gleichzeitig die zentralen Internet-Übergänge, die sich in Deutschland und den USA befinden, mit Assure Threat Monitoring. Mit diesem Security-Service können Bedrohungen zuverlässig identifiziert und abgewehrt werden. HeidelbergCement erhält jederzeit eine sofortige Rückmeldung zum Status und zur Wirksamkeit ihrer Netzwerksicherheit sowie zu möglichen Schwachstellen. Die von BT zur Überwachung eingesetzten Lösungen von BT Counterpane sowie die Netzwerk-Scans mithilfe des IPsonar® Services ermöglichen die ganzheitliche Überprüfung der aktuellen Netzwerke und Sicherheitssituation. Mit den Security-Services von BT kann der DAX-Konzern nicht nur sein Netzwerk zuverlässig kontrollieren, sondern gleichzeitig auch anspruchsvollste Compliance- Anforderungen erfüllen und abdecken.

Kundennutzen

Neben der bereits langjährig erprobten sehr guten Zusammenarbeit mit HeidelbergCement sicherte sich BT den Projektzuschlag nicht zuletzt wegen des guten Preis-Leistungsverhältnisses. Denn auf Basis seiner hochskalierbaren und effizienten Netzwerklösung bot BT ein Datennetzwerk, mit dem auch zukünftige Applikationen problemlos über das Netzwerk im gesamten Konzern zentral zur Verfügung gestellt werden können. Ein weiterer Pluspunkt war zudem die Bereitstellung eines deutschen Account-Teams sowie weiterer vertrieblicher Ansprechpartner in Ländern, in denen HeidelbergCement selbst signifikante IT-Abteilungen unterhält. Für das Unternehmen war es wichtig, dass trotz internationaler Betreuung des Netzwerks auch direkt vor Ort in Deutschland zentrale Ansprechpartner (Single-Point-of-Contact) für alle Netzwerkfragen bereit stehen. So kann der Konzern mit Sitz in Heideberg die IT-Konsolidierung und -Vereinheitlichung in enger Zusammenarbeit mit dem dedizierten, deutschen Account-Team von BT vorantreiben, das vom Router- Spezialisten bis zum Change Manager HeidelbergCement in jedem IT-Bereich einen eigenen Experten an die Seite stellt.

Core Services

  • BT IP Connect global
  • BT Internet Connect global
  • BT Ethernet Connect
  • BT Private Line Connect
  • BT Assure Threat Monitoring

Downloads

Kundenreferenzen