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NATO: NATO setzt auf Ethernet-Agilität

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Überblick

Für die NATO, ihre Aktivitäten im 21. Jahrhundert und ihre politischen Entscheidungsprozesse sind Informationen sowie deren effizienter Austausch von größter Bedeutung. Dafür benötigt die Allianz ein hochmodernes Netzwerk von einem absolut zuverlässigen globalen Serviceprovider. Die Entscheidung fiel auf eine Ethernet-basierte Lösung, die mit ihrer enormen Flexibilität zu überzeugen wusste.

In den letzten zehn Jahren hat BT bereits dreimal internationale Ausschreibungen der NATO für deren Wide Area Network (WAN)-Lösungen gewonnen. Malcolm Green, Leiter des IT-Teams, hat sich erneut davon überzeugen können, dass BT ein zuverlässiger Partner ist.

Das von BT bereitgestellte Ethernet-Netzwerk ist für unsere täglichen Aktivitäten unerlässlich. Zudem ist es ein Schlüsselelement unserer Initiativen Connected Forces und Smart Defence, welche unseren Schwerpunkt von operativen Eingriffen auf operative Bereitschaft verlagern.“
- Malcolm Green, Head of Network Communications Infrastructure Team (CAT9) NATO Communications and Information Agency

Herausforderung

NATO macht ein globales BT Ethernet Connect WAN zum Herzstück ihrer IT-Transformation

Die Nordatlantische Allianz (NATO) mit Sitz in Brüssel und derzeit 28 Mitgliedsstaaten schützt die Freiheit und Sicherheit ihrer Bündnismitglieder. Der Auftrag der NATO liegt in der friedlichen Konfliktlösung, und nur für den Fall, dass ihre diplomatischen Bemühungen fehlschlagen, ist auch ein militärisches Eingreifen vorgesehen. Informationen sowie die Möglichkeit, diese innerhalb des Bündnisses effizient austauschen zu können, spielen für die Aufgaben der Allianz im 21. Jahrhundert eine wesentliche Rolle. Dafür ist ein flexibles und in höchstem Maße sicheres Netzwerk eine wesentliche Voraussetzung.

Vor mehr als 10 Jahren entschied sich die NATO für eine Auslagerung der Transport Layer ihres Netzwerks. Seitdem ist BT der Anbieter der Wahl für die Netzwerkdienste des Bündnisses. In diesem Zeitraum sind bereits vier Netzwerkmigrationen zwischen unterschiedlichen Technologien allesamt ohne Beeinträchtigung der Servicegüte umgesetzt worden. Im Rahmen der jüngsten IT-Modernisierung wurde der bestehende Punkt-zu-Punkt Leased Line-Backbone durch ein Ethernet-basiertes Netzwerk ersetzt.

„Nach sorgfältiger Abwägung aller Optionen haben wir uns bei dieser internationalen Ausschreibung erneut für BT entschieden, denn BT kennt unsere Abläufe und Prozesse wie kein anderes Unternehmen. BT kennt die Risiken, weiß wie wir arbeiten und es besteht großes gegenseitiges Vertrauen. Aber vor allem hat das Angebot von BT unsere Anforderungen rundum erfüllt - und dies zum günstigsten Preis“, so Malcolm Green, Head of Network Communications Infrastructure Team (CAT9) der NATO.

Lösung

Die Lösung von BT basiert auf Ethernet Connect, einer intelligenten Netzwerklösung für große Organisationen, die einerseits die exklusive Kontrolle über ihre IP-Architektur benötigen und ihre Infrastruktur gleichzeitig möglichst frei nach ihren eigenen Wünschen weiterentwickeln können möchten. Die Lösung beinhaltet zudem BT Ethernet Connect E-Line für virtuelle Anschlüsse mit geschützter Bandbreite für unternehmenskritische, standortübergreifende Anwendungen.

Die Umstellung des Netzwerks wurde erfolgreich mit einer Implementierung von Ethernet Connect an vier Standorten als Pilotprojekt eingeleitet. Daran anschließend wurden 60 Standorte in 28 Staaten über einen Zeitraum von neun Monaten durch BT ohne Beeinträchtigung der Funktionalität des Dienstes angeschlossen. Abhängig von den jeweiligen Anforderungen der einzelnen Standorte reicht die Bandbreite von 10Mbit/s bis 10Gbit/s. BT ist Ende-zu-Ende für die Konnektivität verantwortlich, einschließlich der „letzten Meile“, für die ausschließlich mit lokalen Serviceprovidern zusammengearbeitet wird, die ihre Fähigkeit, die von BT geforderten Servicestandards erfüllen zu können, unter Beweis gestellt haben.

Der Service von BT beinhaltet die Beschaffung, Installation und Vor-Ort-Wartung von Edge-Routern sowie die proaktive Netzwerküberwachung und Performance-Berichte im Einklang mit einem umfassenden und detaillierten Paket von Service Level Agreements. Ein eigener BT Service Relationship Manager sowie ein Contract Manager kümmern sich täglich um die operativen Anforderungen der NATO.

„Die Umstellung war sehr gut organisiert“, bestätigt Malcolm Green. „Natürlich gab es einige wenige Verzögerungen, doch diese sind nur allzu verständlich angesichts der Komplexitäten, die mit der Sicherheit, dem Zugang zu den Standorten und der äußerst schweren Erreichbarkeit vieler unserer militärischen Standorte verbunden sind. Egal, was auch passiert ist, BT hat uns stets auf dem Laufenden gehalten.“

Nutzen

Das neue globale BT Ethernet Connect-Netzwerk bietet der NATO eine schnellere und flexiblere Kerninfrastruktur zu rund fünf Prozent niedrigeren Kosten als zuvor. Zudem wurde dadurch eine IT-Transformationsplattform geschaffen, wie Malcolm Green erläutert: „Das neue Netzwerk von BT ist ein erster wichtiger Schritt zur IT-Modernisierung der NATO. Es ermöglicht uns den Umstieg von einer dezentralen zu einer zentralen Lösung, die mit erheblichen Effizienzvorteilen verbunden ist.“

Das vollständig konvergierte Netzwerk unterstützt sämtliche Befehls- und Kontroll-Funktionen der NATO sowie die politische Beratung. Es ermöglicht die Verbindung der NATO-Einrichtungen und ist in allen 28 Mitgliedsstaaten einsatzfähig. Es stellt sichere Kommunikationsleitungen für politische Konsultationen sowohl im NATO-Hauptquartier als auch in den Hauptstädten der Bündnispartner bereit. Über das Netzwerk können sämtliche Multimedia-Dienste angeboten werden, darunter Sprache, Daten und Video, einschließlich Videostreaming von Aufklärungsoperationen der NATO.

„Das neue Netzwerk von BT bedeutet für uns eine Umstellung vom Betrieb eines Netzwerks unter Netzwerken zu einem stärker verbündeten Modell, bei dem bestehende Dienste gemeinsam genutzt werden. Dadurch können Duplizierungen vermieden und Kostenvorteile für die NATO erzielt werden“, so Malcolm Green.

Durch die Auslagerung der Transport Layer-Dienste zu BT kann die NATO erhebliche Investitionen vermeiden, die bei ihr alle paar Jahre für den Betrieb eines eigenen Transportnetzwerks anfallen würden. Darüber hinaus ist das System der NATO heute deutlich flexibler und sie kann wesentlich agiler auf sich ändernde Anforderungen wie die neue NATO-Befehlsstruktur und Benutzeranforderungen reagieren. Zudem kann das Netzwerk häufiger aktualisiert werden, so dass neue IT-Entwicklungen stets berücksichtigt werden können. Der gemanagte Service setzt bei der NATO außerdem vorhandene Ressourcen frei, die für die Netzwerksicherheit genutzt werden können, insbesondere zur Erfüllung der Anforderungen im Bereich Cybersicherheit.

„Durch die Zusammenarbeit mit BT haben wir Zugriff auf einen großen Schatz an Erfahrungen und Know-how“, so Malcolm Green. Dazu zählt unter anderem die Erfahrung, die BT mit der Entwicklung und dem Einsatz ihres eigenen globalen IP-Netzwerks sowie bei zahlreichen ähnlichen Großprojekten für Kunden aus dem öffentlichen und privaten Sektor gesammelt hat. „Wir empfinden BT als äußert kompetenten und kundenorientierten Partner“, so das Fazit von Malcolm Green, „und die Performance des Netzwerks entspricht absolut unseren Erwartungen“.

Core Services

  • BT Ethernet Connect global
  • BT Ethernet Connect E-Line
  • BT Service Management

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Kundenreferenz

NATO case study

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