Vossloh-Schwabe

Bei der Kommunikation zwischen seinen weltweiten Standorten verlässt sich Vossloh-Schwabe auf Connectivity-Lösungen von BT

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Überblick

IP Connect global von BT vernetzt Panasonic-Tochter Vossloh-Schwabe weltweit

Lichtemittierende Dioden (LED) sind heute aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Inzwischen geht der Trend weg vom reinen Leuchtmittel und hin zu kompletten Lichtmanagementsystemen. Einer der Pioniere auf diesem Gebiet ist die Vossloh-Schwabe Deutschland GmbH. Vossloh-Schwabe ist innerhalb der Panasonic-Gruppe als eigenständige Marke verantwortlich für den globalen Ausbau des Geschäftsfeldes "Komponenten, Systeme und komplette Lösungen für die Lichttechnik".

Mit über 1.000 Mitarbeitern an mehr als 25 Standorten weltweit ist Vossloh-Schwabe eines der größten international ausgerichteten Unternehmen in der Panasonic-Gruppe. Für die Vernetzung seiner Zentrale mit den Entwicklungs-, Produktions- und Vertriebsstandorten in aller Welt entschied sich Vossloh-Schwabe für BT als Connectivity-Partner.

Wir haben uns für BT entschieden, weil für uns die weltweite Präsenz vor Ort wichtig war und weil uns die verschiedenen Serviceklassen des Hochleistungsnetzwerks IP Connect global ermöglichen, die jeweils für uns optimale Leistung abzurufen.
- Christian Kintsch, Leiter IT Vossloh-Schwabe, ein Unternehmen der Panasonic Group

Die Herausforderung

Vossloh-Schwabe hat sich in den letzten Jahren vom reinen Komponenten-Hersteller zum Spezialisten für komplette LED- und Lichtmanagement-Systemlösungen entwickelt. „Der Beleuchtungsmarkt befindet sich mitten im größten technologischen Umbruch seiner Geschichte“, sagt Setsuo Mizusawa, Vorsitzender der Vossloh-Schwabe Geschäftsführung.

Vossloh-Schwabe LED- und Lichtmanagementsysteme finden Einsatz im kommunalen, gewerblichen und privaten Bereich. So können Städte und Gemeinden beispielsweise mit einer intelligenten Straßenbeleuchtung gezielt Leuchtstärke und Leuchtzeiten steuern und somit Kosten senken, wie Vossloh-Schwabe Geschäftsführer Klaus Breisch erklärt. „Wir konzentrieren uns auf Systemlösungen. Lichtmanagementsysteme erhöhen den Komfort und die Energieeffizienz. So können unsere Kunden Energie einsparen, Wartungskosten nachhaltig senken und gleichzeitig einen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen leisten.“

Ein von Vossloh-Schwabe produzierter Mehrzonen-Sensor mit Personenerkennung kann Mensch und Maschine voneinander unterscheiden und hat ein Aktionsfeld, das die Arbeit von fünf bis sechs herkömmlichen Sensoren bewältigt. Eines der Anwendungsgebiete ist der Logistik- und Lagerbereich: Der Sensor erkennt, wenn eine Person oder Personengruppe ein Warenlager betritt, gibt diese Information an den Controller weiter und der schaltet das Licht in der betreffenden Zone ein. Sobald der Sensor meldet, dass die Person oder die Gruppe den Bereich wieder verlassen haben, schaltet der Controller nach einer frei programmierbaren Zeit das Licht wieder aus.

„Zusätzlich kann der Sensor in jeder Zone das einfallende Tageslicht messen und die künstliche Beleuchtung entsprechend herunterdimmen“, so Diplom-Ingenieur Helmut Doll, Marketing-Chef bei Vossloh-Schwabe. „Das senkt die Energiekosten. Gleichzeitig können die Anschaffungskosten reduziert werden. Musste bisher für jede einzelne Lagerzone ein Sensor installiert werden, so hat der neue Sensor einen derart großen Erfassungsradius, dass lediglich eine zentrale Installation für alle Zonen ausreicht.“

Ein weiteres Anwendungsbeispiel ist der öffentliche Straßenraum. Doll: „Während der wenig frequentierten Nachtzeiten kann die Beleuchtung an einem Fußgängerüberweg kostensparend auf ein Minimum reduziert werden. Sobald sich eine Person dem Zebrastreifen nähert, erkennt der Sensor das und lässt das Licht während der Straßenüberquerung hochdimmen. Damit ist für Kommunen eine signifikante Kostenersparnis bei gleichzeitigem Erhalt der Sicherheit zu erzielen.“

Vossloh-Schwabe verfügt über mehrere Standorte in Deutschland, unter anderem in Urbach, Lüdenscheid und Kamp-Lintfort. Produktionsstandorte befinden sich zudem in Serbien und Tunesien; Vertriebsbüros gibt es in aller Welt. Die Fertigung für LED-Lösungen hat Vossloh-Schwabe im eigenen Werk in Svilajnac in Serbien konzentriert. „Damit garantieren wir unseren Partnern eine flexible und kostengünstige Belieferung aus Europa“, so Geschäftsführer Klaus Breisch. „Und dies mit den sehr hohen Qualitätsansprüchen der Panasonic-Gruppe.“

Für Vossloh-Schwabe ist die schnelle, sichere und zuverlässige Kommunikation zwischen den weltweiten Standorten essentiell. Dafür wurde vor acht Jahren ein Partner gesucht, der ein unternehmensweites Kommunikationsnetzwerk implementiert.

Die Lösung

BT gewann die Ausschreibung, weil kein Mitbewerber über eine entsprechende internationale Aufstellung und ein Produkt wie MPLS (der Vorläufer des heutigen IP Connect global) mit verschiedenen Serviceklassen verfügte. Der ursprüngliche Auftrag wurde inzwischen mehrfach verlängert. „Wir haben ein Benchmarking zwischen verschiedenen Anbietern durchgeführt, und BT hat dabei sowohl hinsichtlich des Angebots als auch des Preis-Leistungsverhältnisses die Spitzenposition eingenommen“, erläutert IT-Leiter Christian Kintsch.

„Einer der wesentlichen Vorteile von BT war unsere physische Präsenz an den Standorten, wo auch Vossloh-Schwabe beheimatet ist“, sagt Hermann Kloch, Account Director bei BT. „Das hat sich beispielsweise in Serbien bewährt, wo die technische Infrastruktur recht schlecht war. Die Anbindung des dortigen Vossloh-Schwabe-Werks stellte eine echte Herausforderung dar, die wir dank unseres BT Standorts vor Ort zufriedenstellend lösen konnten.“

Im Jahr 2013 stellte Vossloh-Schwabe auf das aktuelle Produkt IP Connect global mit Hybrid VPN und SSL-Verschlüsselung um. Hybrid VPN ermöglicht den Aufbau von Verbindungen mit unterschiedlichen VPN Clients. Dabei unterstützt und überträgt IP Connect global sowohl Voice- als auch Multimediadaten.

Dies wird ermöglicht durch eine Differenzierung der Serviceklassen (Classes of Service). So ist das Netzwerk in der Lage, zwischen Traffic mit hoher Priorität (wie ERP-Applikationen, Voice und Multimedia) und weniger kritischen Daten (wie E-Mails) zu unterscheiden. Zeitkritische Applikationen werden gemäß individueller Kundenvorgaben vom Netzwerk bevorzugt behandelt und genießen auch dann Priorität, wenn der weniger wichtige Traffic stark ansteigt.

„Darüber hinaus bezieht VS auch weitere Leistungen von BT“, erläutert Kloch. „Dazu gehören BT Compute Leistungen zur Firewall-Absicherung der Internetzugänge von Vossloh-Schwabe über Proxys in unseren Data Centers sowie BT One Conferencing Services für die internationale Zusammenarbeit.“

Der Kundennutzen

Für Vossloh-Schwabe bietet die Kooperation mit BT eine Reihe von Vorteilen. Neben den optimierten Netzwerkkosten ist es vor allem die Effizienz durch die verschiedenen Serviceklassen. So kann Vossloh-Schwabe seinen Applikationen fein abgestimmte, individuelle Netzwerkprioritäten zuordnen und hat dabei die Sicherheit, aus der eingesetzten Bandbreite stets den optimalen Nutzen zu ziehen.

Mit IP Connect global von BT benötigt Vossloh-Schwabe nur noch ein Netzwerk und einen Provider, um seine gesamten weltweiten Anforderungen abzudecken. So wird vermieden, mehrere Providerverträge parallel managen zu müssen.

Weil IP Connect global von BT ein echtes „Any-to-Any“-IP-VPN-Netzwerk ist, hat jeder Firmenstandort über das Netzwerk Zugang zu jedem anderen Standort über eine Leitung. Spezielle Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen einzelnen Niederlassungen sind somit nicht mehr erforderlich, was die Konfiguration erleichtert und lange Vorlaufzeiten vermeiden hilft. Die weltweite Präsenz von BT garantiert zudem, dass auch technische oder infrastrukturelle Probleme vor Ort kein Hindernis für den Aufbau des VPN-Netzes darstellten.

Die Services von BT

  • BT IP Connect global
  • BT Compute
  • BT One

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