These 4: Echtes Vertrauen aufbauen, damit globale Zusammenarbeit funktioniert

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Mitarbeiter rund um die Welt müssen echtes Vertrauen aufbauen

Globale Zusammenarbeit funktioniert nur, wenn Mitarbeiter rund um die Welt, die sich noch nie getroffen haben, echtes Vertrauen aufbauen können. Wir brauchen die „digitale Kaffeeküche“.

Der Schlüssel zu einer effektiven Zusammenarbeit ist gegenseitiges Vertrauen. Neu gebildete Arbeitsgruppen treffen sich in der Regel zu einem „Kick-Off-Meeting“, um sich kennenzulernen und eben dieses Vertrauen aufbauen zu können. Bisher setzte man dazu auch gerne auf „Team Bonding“-Events, also Aktivitäten außerhalb des Arbeitsalltags, die den Zusammenhalt einer Gruppe stärken. In immer globaler aufgestellten Teams wird es aber immer schwieriger, solche Präsenz-Treffen zu organisieren – gerade in Zeiten, in denen vielerorts die Reisekosten drastisch gesenkt werden.

Zusammenzuarbeiten, ohne sich persönlich zu treffen, widerspricht aber unserem menschlichen Wesen, sagt die Zukunftsforscherin Nicola Millard. Unternehmen brauchen ein „Wir-Gefühl“, um gut zu funktionieren. Deshalb, so lautet ihre These, müssen die technischen Tools, die wir nutzen, uns helfen, diesen „sozialen Kleber“, wie sie es nennt, zu ersetzen.

Im privaten Leben gibt es dafür schon eine Reihe von funktionierenden Lösungen. Uni-Absolventen verlieren sich nicht mehr aus den Augen, wenn sie nach dem Abschluss ins Ausland gehen oder in eine andere Stadt ziehen – über soziale Netzwerke halten sie den Kontakt und sind über ihre Freunde genauso gut informiert, als würden sie sich alle paar Tage treffen. Facebook und Twitter sind im digitalen Zeitalter das, was in der „realen“ Welt die Stammkneipe oder der Kleingartenverein sind.

In der Arbeitswelt verhält es sich ähnlich: Die kurzen, informellen Treffen in der Kaffeeküche oder in der Kantine sind es, die uns helfen, eine persönliche Verbindung zu den Kollegen aufzubauen und das Vertrauensverhältnis zu stärken. Hier erfährt man oft beiläufig wichtige Informationen oder lernt einen Experten kennen, der bei einem aktuellen Problem weiterhelfen kann. Für die heutige Arbeitswelt mit kurzen, scharf abgegrenzten Projekten und globalen, virtuellen Teams heißt das also: Wir brauchen eine „digitale Kaffeeküche“.

Moderne UCC-Tools bieten durch Videokommunikation, Social Media und Instant Messaging die Möglichkeit, sich besser kennenzulernen. Über interne Plattformen wie Blogs und Wikis können Erfahrungen ausgetauscht werden. Und manch ein Mitarbeiter kennt dank Social Media seinen Kollegen am anderen Ende der Welt besser als den, der ein Stockwerk tiefer sitzt.

Es wäre also unklug, diese informellen Kontakte als unproduktives Geschwätz abzutun und den Zugang zu sozialen Medien zu beschränken oder gar zu verbieten. Denn Arbeitskollegen bauen gerade über Facebook, Xing oder LinkedIn den „sozialen Kleber“ auf, der ein globales Unternehmen zusammenhält.



Deshalb ist es sinnvoll, sich jetzt zu überlegen, wie sich Ihr Unternehmen am besten auf diesen Trend vorbereiten kann. Unser BT Advise-Team hilft Ihnen, die richtigen Fragen zu stellen und Ihre Anforderungen zu identifizieren."

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Thesenpapier von BT Germany

The Collaboration Paradox

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Wie arbeiten wir in Zukunft