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Flexibilität und mobiles Arbeiten sind für Arbeitnehmer wichtiger als Firmenwagen

DC16-498 (30. November 2016)

BT-Studie: Flexibles Arbeiten ist für jeden zweiten deutschen Büroangestellten der wichtigste Wunsch an den Arbeitgeber – Roamingkosten sind weiterhin ein Hindernis

Für zwei Drittel (67 Prozent) der europäischen* Büroangestellten ist die Möglichkeit, flexibel und mobil zu arbeiten, wichtiger als ein Firmenwagen. Fast die Hälfte der deutschen Befragten (49 Prozent) gab an, dass flexibles Arbeiten die höchste Priorität bei der Suche nach dem idealen Arbeitgeber hat. Lediglich für 13 Prozent der Deutschen hat ein Firmenwagen höchste Priorität. Das ergab die Studie „Mobile Multiplier“, die der Netzwerk- und IT-Dienstleister BT in Auftrag gegeben hat. Vielen Unternehmen fällt es jedoch noch immer schwer, diese Anforderungen umzusetzen. Sie kämpfen teilweise mit technischen Schwierigkeiten und limitierten Budgets.

Die Studie, für die mehr als 1500 Angestellte von Großunternehmen in Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien befragt wurden, zeigt eine Trendwende: Mobiles und flexibles Arbeiten wird nicht länger als besondere Vergünstigung, sondern als selbstverständliche Grundvoraussetzung angesehen. Die Ergebnisse belegen, dass die Mitarbeiter großes Interesse daran haben, sich von dem Konzept eines statischen Büros zu lösen. Für 76 Prozent der Befragten (in Deutschland: 88 Prozent) gehört flexibles Arbeiten zu den drei Top-Prioritäten bei der Wahl des idealen Arbeitgebers.

Effektive Kommunikation mit den Kollegen zu gewährleisten, stellt Unternehmen allerdings nach wie vor Herausforderungen. Die Befragten gaben an, dass sie beim Arbeiten außerhalb des Büros viel Zeit benötigen, ihre Kollegen zu erreichen, was laut 54 Prozent der Befragten zur Verzögerung von Entscheidungen führe (Deutschland: 44 Prozent). Den Zugriff auf Unterlagen und Dateien von unterwegs empfinden 43 Prozent (Deutschland: 49 Prozent) als schwierig.

Die Ergebnisse deuten auf einen Bedarf für smartere Technologien hin. Zwei Drittel der Angestellten gaben an, dass eine bessere Kommunikation ihr Unternehmen erfolgreicher machen würde. Die Mitarbeiter wünschen sich vor allem die Möglichkeit, mehr Tätigkeiten mit dem Smartphone erledigen zu können, darunter Screen Sharing (69 Prozent), Instant Messaging (62 Prozent) und Videokonferenzen (48 Prozent).

Andrew Small, Vice President Unified Communications, Mobile and Contact Centre Portfolio bei BT

Unternehmen wollen dem Wunsch ihrer Mitarbeiter nach flexiblen Arbeitsmodellen entgegenkommen, bei der konkreten Umsetzung gibt es aber noch immer Schwierigkeiten. Die eingesetzte Technologie entspricht nicht dem neuesten Stand und führt zu Verzögerungen und Frustration. Für Unternehmen ist es wichtig, ihr Geschäft zukunftssicher aufzustellen, indem sie in Technologie für mobile Zusammenarbeit investieren, die flexibles Arbeiten unterstützt. Je mehr Mitarbeiter positive Erfahrungen mit dem Arbeiten von unterwegs machen, desto stärker profitieren auch ihre Unternehmen.“
- Andrew Small, Vice President Unified Communications, Mobile and Contact Centre Portfolio bei BT

Die Studie ergab, dass die Sorge vor hohen Kosten ein wesentlicher Hemmschuh für mobiles Arbeiten ist. So gab beispielsweise ein Fünftel der Befragten an, dass ihre mobilen Datenvolumen häufig nicht ausreichten, während 37 Prozent (in Deutschland: 34 Prozent) sagten, ihre Geräte im Ausland aufgrund der Roaming-Gebühren nur eingeschränkt zu nutzen. Im Schnitt bezahlen die Unternehmen rund drei Viertel der Mobilfunkkosten ihrer Mitarbeiter.

Andrew Small sagte: „Die Unternehmen schauen in erster Linie auf die Kosten, aber durch die Einschränkung des mobilen Arbeitens wird am falschen Ende gespart, wenn es die Angestellten daran hindert, produktiver zu sein. Wir wollen Unternehmen die Möglichkeit geben, die steigenden Kosten für Daten-Roaming in den Griff zu bekommen, die mobiles Arbeiten vor allem im internationalen Kontext mit sich bringt.“

Als einer der weltweit führenden Anbieter von integrierten Lösungen für Kommunikation und Zusammenarbeit (Unified Communications & Collaboration) unterstützt BT Unternehmen dabei, den Anforderungen an flexibles Arbeiten gerecht zu werden.

BT wird außerdem neue Services auf den Markt bringen, die kostensparende mobile Arbeitsmodelle ermöglichen. Der Service BT One Mobile anywhere wird Unternehmen dabei helfen, die Kosten des internationalen Daten-Roamings zu managen. Dabei wird ihnen ein einziger, fester Tarif für internationales Daten-Roaming angeboten, der von allen reisenden Mitarbeitern gemeinsam genutzt wird. Dies ermöglicht es Unternehmen, flexibles Arbeiten im Rahmen ihres Budgets anzubieten.

Weitere Informationen zur Studie gibt es unter http://www.bt.com/mobile-multiplier

* befragt wurden 1528 Büroangestellte von Großunternehmen in Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien

Über die Mobile Multiplier Studie

Für die Mobile Multiplier Studie wurden 1528 Büroangestellte von Großunternehmen in Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien im September 2016 durch das unabhängige Marktforschungsunternehmen Davies Hickman Partners Ltd befragt. Dabei wurde sowohl bei den Altersgruppen als auch in den Branchen die ganze Bandbreite der Angestellten abgedeckt. Separate Befragungen wurden mit 10 IT-Entscheidungsträgern geführt, um eine weitere Perspektive zu erhalten. Die Ergebnisse der Studie „Digital dislocation in the workplace“, die im Auftrag von BT und Cisco ebenfalls 2016 durchgeführt wurde, ergänzten die Untersuchung.

Pressekontakt

Boris Kaapke
Pressesprecher BT Germany, Austria, Switzerland & CEE
Tel. +49 89 2600 8295
E-Mail: boris.kaapke@bt.com