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Philips: Modernste Collaboration in Videokonferenzen auf Vorstandsebene

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Überblick

Modernste Collaboration in Videokonferenzen auf Vorstandsebene

Das globale Technologieunternehmen Royal Philips Electronics beschäftigt rund 116.000 Mitarbeiter in über 60 Ländern. Philips hat sich auf innovative Produkte in den Bereichen Healthcare, Consumer Lifestyle und Lighting fokussiert.

Der Vorstand von Philips in den Niederlanden muss aufgrund der Schnelllebigkeit seiner Märkte stets in enger Verbindung mit allen Führungskräften auf der ganzen Welt stehen. Um optimal, auch über Ländergrenzen hinweg, zusammenzuarbeiten, wurde im Boardroom in der Amsterdamer Firmenzentrale im Breitner Tower ein hochmodernes System auf der Basis der Cisco TelePresence®-Technologie installiert.

Der neue Boardroom mit Videokonferenztechnik ermöglicht stets einen umfassenden Überblick über alle globalen Operationen, beschleunigt Entscheidungsprozesse und erspart Reiseaufwand. Der Vorstand von Philips ist heute mehr als je zuvor die Schaltzentrale der globalen, virtuellen Kommunikation.
- Jap Jongedijk, Deputy Secretary, Philips Executive Committee

Herausforderung

Philips setzt Cisco® TelePresence seit 2008 im gesamten Unternehmen ein und hat mit Philips Connect Meeting eine bewährte Telekonferenzlösung mit weltweit rund 50 Cisco TelePresence-Suiten geschaffen. In der Firmenzentrale im Breitner Tower setzt Philips das Cisco TelePresence 3000-System ein – eine besonders effektive Collaboration-Lösung für mittlere Entfernungen.

„Zwar konnten die Mitglieder des Executive Committe zuvor bereits aus verschiedenen Räumen in unterschiedlichen Stockwerken an TelePresence-Konferenzen teilnehmen, doch hatten wir eine viel ambitioniertere Vorstellung – eine Lösung, bei der Collaboration-Technologie jedem Vorstandsmitglied zu jeder Tages- und Nachtzeit direkt zur Verfügung steht“, so Jap Jongedijk, Deputy Secretary des Philips Executive Committee.

Die Lösung sollte sämtliche physischen und virtuellen Anforderungen der Vorstände von Philips erfüllen. Das Kernstück ist eine TelePresence-Suite vom Marktführer Cisco mit Bildschirmen, die mit optimalen Neigungswinkeln in einer Anordnung aus drei Wänden integriert sind. An dem neu entwickelten einzigartigen, sechseckigen Konferenztisch, der an einer Seite offen ist, finden 15 Teilnehmer Platz. Die Planung beinhaltete ferner Dekor, Beleuchtung, Möblierung und Ausstattung wie etwa elektrische Vorhänge. „Wir wollten einen hochmodernen, multifunktionalen Konferenzraum für den Vorstand, ausgestattet mit der kompletten Technik, um Videokonferenzen und Multimedia in unseren Sitzungen nutzen zu können “, so Jongedijk.

Normalerweise übernimmt BT die Projektleitung bei Erweiterungen der Collaboration-Infrastrukturen des Kunden, doch in diesem Fall waren die technologischen Anforderungen so komplex, dass Cisco in der Entwicklungsphase das Projekt leitete.

Die gemeinsame Realisierung des Konferenzraums von BT mit Cisco beweist die gute Partnerschaft auch mit zahlreichen anderen Partnern wie dem Facility-Unternehmen Procore; mit dem Audio-Video-Technologie-Experten Mansveld. Daneben stellte Philips selbst das moderne Beleuchtungssystem bereit, wie für alle weltweiten Cisco TelePresence-Installationen.

Lösung

Der neue Boardroom wurde mit einem Cisco TelePresence System 3210 mit drei 65-Zoll-Plasmabildschirmen mit jeweils drei Sitzplätzen für virtuelle Teilnehmer ausgestattet. Zusätzliche vier 40-Zoll-LCD-Monitore sind für den Austausch von Dokumenten und für Rich Media-Inhalte vorgesehen. Um die gewünschte Multifunktionalität herzustellen, sollten die 65-Zoll-Monitore Multimedia-Anwendungen darstellen sowie TV-Sender empfangen können.

„Als wir für den neuen Boardroom Multifunktionalität ins Anforderungsprofil aufgenommen haben, haben wir genau dies auch gemeint“, so Nico Hofman, Network Solution Expert des Philips IT Infrastructure & Platform-Teams. „Wir verlangten von unserer Hightech-Investition mehr als ein Videokonferenzsystem. Dank des Know-how und den technischen Fähigkeiten der Cisco- und BT-Teams ist dies in eindrucksvoller Weise gelungen.“

Das Cisco TelePresence System 3210 ist eine für Videokonferenzen optimierte Lösung. Die technischen Funktionen sind in ein für jeden Kunden individuell gestaltetes Gehäuse eingebettet. Alle Komponenten und Verkabelungen sind mit höchster Fertigungs- und Passgenauigkeit ausgeführt, um jederzeit eine störungsfreie Übertragung hoher Videobandbreiten zu gewährleisten. Aufgrund der individuellen Anforderungen musste das System zerlegt und zu großen Teilen in einem separaten Technikraum untergebracht werden, der auch die Technik für die Audio-Video-Anlage, den Fernsehempfang, Steuerung und Schalt-Equipment für die neuen Multimedia-Funktionen beherbergt.

„Eigentlich haben wir ein vollständig neues Produkt entworfen. Zu Beginn hat die Übertragung der Video- und Steuersignale über die zusätzlichen Entfernungen einige ungewöhnliche Probleme mit sich gebracht. Die Techniker von Cisco Services und Mansveld haben in sehr enger Zusammenarbeit die empfindlichen Systemkomponenten neu gestaltet und kalibriert“, so Hofman.

Außerdem musste eine umfassende Analyse vorgenommen werden, um die optimalen Kamerawinkel zu berechnen und um alle Teilnehmer gleich weit von den Kameras entfernt zu platzieren, wodurch eine einheitliche Bildgröße geschaffen werden konnte. Die Zeichnungsentwürfe wurden in enger Zusammenarbeit kontinuierlich optimiert und kleinste Details perfektioniert.

Man testete außerdem die vorhandene Optimierungstechnologie für das WAN, das Verbindungen zu den anderen TelePresence-Suiten weltweit herstellt, und stellte fest, dass sie sich für den zusätzlichen Traffic mit hoher Bandbreite eignet. BT integrierte dann den neuen Boardroom mit Videokonferenzfunktion in die globale Collaboration-Infrastruktur.

Ergebnisse

Das Executive Committee von Philips besitzt heute das modernste Cisco TelePresence-System im Markt. Es beinhaltet ein per Knopfdruck bedienbares Verdunklungssystem, einen Konferenztisch, an dem alle Teilnehmer optimal ins Bild gesetzt werden, eine neutralisierte Farbgestaltung und eine intelligente Beleuchtung von Philips, die unterschiedliche Atmosphären erzeugen kann.

„Alle Funktionen des Raums lassen sich über ein einziges iPad steuern, vom Cisco TelePresence-System bis hin zur Multimedia-Ausstattung“, so Hofman. „Auch bei der Entwicklung individueller Apps für das Apple-Gerät und deren nahtlosen Integration in die Technik leistete Cisco Services einen unersetzlichen Beitrag.“

Der neue Boardroom mit Videokonferenztechnik verbessert den Überblick über alle globalen Operationen, beschleunigt Entscheidungsprozesse und erspart Reiseaufwand.

Die Management-Teams von Philips sitzen unter anderem in den USA und in China. Früher sind sie für strategische Meetings und Besprechungen zum operativen Geschäft nach Amsterdam geflogen. Dadurch sind hohe Flug- und Reisekosten entstanden und wertvolle Zeit verloren gegangen. Das ist heute nicht mehr der Fall.

Wir können heute mit allen Regionen über Video sofort und effektiv kommunizieren. Dadurch entfallen zeit- und kostenaufwändige Reisen“, so Jongedijk. „Cisco TelePresence ist eine gewaltige Verbesserung gegenüber Telefonkonferenzen, die wir übergangsweise getestet hatten. Das Geheimnis liegt in der Präsenz der Teilnehmer auf den Bildschirmen. Die Teilnehmer werden nicht übersehen oder bleiben unberücksichtigt, wie dies bei Telefonkonferenzen häufig der Fall ist. Eine Videokonferenz kombiniert realitätsnahe Interaktionen mit zukunftsweisenden Collaboration-Funktionen.“

Der Vorstand von Philips ist heute mehr als je zuvor die Schaltzentrale der globalen, virtuellen Kommunikation, wodurch die Koordination im Unternehmen insgesamt verbessert werden konnte.

„Wir haben viel Erfahrung im Einsatz von TelePresence, doch die Vorzüge des neuen Boardrooms sind auch für uns beeindruckend“, so Jongedijk. „Die Mitglieder des Executive Committe von Philips sind seit jeher Botschafter der globalen Video Collaboration. Durch dieses neue Projekt fühlen wir uns hunderprozentig bestätigt.“

Die nächsten Schritte

Dank der erprobten Technologie und dem vorhandenen Know-how der Cisco- und BT-Services-Teams ist Philips in der Lage, das Multimediakonzept nach Bedarf zu erweitern. Die letzten Feinabstimmungen werden noch vorgenommen. So wird etwa an größeren LCD-Bildschirmen ebenso gearbeitet wie an einer leichten Anpassung des Tischdesigns sowie an neuen Funktionen für die iPad-Software. Ferner möchte Philips die Videokonferenzen aus dem Boardroom auch auf Partner und externe Organisationen ausdehnen. Mit hilfreichen Tools wie BT Global Video Exchange ist dies kein Problem.

Ein weiterer Vorteil von Cisco TelePresence liegt in der von Anfang an integrierten vollständigen Interoperabilität mit anderen Collaboration-Lösungen von Cisco. Dies sorgt für niedrigere Total Cost of Ownership und höhere Rentabilität.

Die eingesetzten Produkte

  • Weltweit gemanagte Netzwerkservices von BT Global Services
  • Cisco Services
  • Cisco TelePresence System 3210 (in stark individuell angepasster Form)

Downloads

Kundenreferenz

Philips case study

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